Lungenfunktion


Diagnosemöglichkeit: Lungenfunktion

Es hat sich bei Untersuchungen von Patienten mit Lungenerkrankungen herausgestellt, dass noch ein diagnostisches Kriterium besteht – der Zustand der Lungenfunktion. Dieses Kriterium ist nicht direkt mit dem Herz-Kreislaufsystem verbunden, es steht aber in einem festen Zusammenhang damit.

Dieses Kriterium besteht in einer lineare proportionale Abhängigkeit von der Funktion der Lungen mit einem gewissen Stand der Modulation der Isolinie eines Rheogramms durch Atembewegungswellen. Ist die Lungenfunktion in Ordnung, so wird ein Rheogramm der Isolinie entlang fixiert. Sollte die Funktion herabgesetzt werden, so beginnen die Atembewegungswellen die Isolinie zu modulieren.

Cardiocode Output 1

Funktion der Lungen herabgesetzt.

Die Bilder zeigen, dass die Atembewegungswelle die Isolinie eines Rheogramms nicht nur moduliert, sondern im Falle einer starken Herabsetzung der Lungenfunktion sogar die Amplitude des Rheogramms modulieren kann.

Daraus kann eine Schlussfolgerung gezogen werden, dass die Lungen als ein Puffer der Atembewegungswellen eingesetzt werden, die in der normalen Zustand die Hämodynamik nicht beeinflussen sollen.

 

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